Aktuelle Verfügbarkeit von Therapieplätzen
Im Rahmen der gesetzlichen Versicherungen (GKV) darf ein gewisses Kontingent an Therapiestunden pro Quartal für eine Betriebsstätte (BSNR) nicht überschritten werden, da sonst ein unverhältnismäßig hoher bürokratischer Mehraufwand zu bewältigen ist. Alle weiteren Kapazitäten stehen daher für die private Krankenversicherung (PKV) sowie Selbstzahler zur Verfügung.
Zur Aufnahme einer Psychotherapie wird ein sogenannter Konsiliarbericht für die Antragsstellung von den Krankenkassen der GKV verlangt sowie von einigen privaten Krankenkassen (PKV). Diesen können Sie bei jedem Hausarzt vor Beginn einer Therapie einholen, sogar vor Ihrem ersten Kennenlerngespräch. Bringen Sie Ihren ausgefüllten Konsiliarbericht daher gern schon zu unserem ersten Treffen mit, da sich die Bearbeitungszeit des Therapieantrages somit verkürzen lässt und wir früher starten können. Ein Konsiliarbericht ist 6 Monate gültig.
Terminabsagen: Machen Sie sich bitte bewusst, dass vereinbarte Termine abgesagt werden müssen, da es einen hohen Terminbedarf gibt. Wenn vereinbarte Termine nicht wahrgenommen werden, muss das Honorar für diesen "Ausfall" von Ihnen privat beglichen werden, insofern der Termin nicht kurzfristig neu besetzt werden kann. Kennenlerntermine haben in der Regel eine Dauer von 100min (Doppelstunde) und dem zur Folge das doppelte Honorar. Diese Handhabung ist notwendig, damit Terminmöglichkeiten anderen Personen zur Verfügung gestellt werden können. Das Ausfallhonorar wird erhoben, insofern Sie unentschuldigt den Termin nicht wahrnehmen oder innerhalb von 72 Stunden vor dem Termin absagen, da dieser Termin auf Grund der Alltagsplanungen anderer Personen unter Umständen nicht mehr besetzt werden kann.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Eine Einzel-Warteliste ist auf Basis der Gesundheitsreform vom 10.07.26 leider nicht mehr möglich, da es zu unrealistisch langen Wartezeiten kommen wird. Denn diese sorgt dafür, dass Therapeuten 1/3 weniger Behandlungen anbieten dürfen und, nach der letzten Honorarkürzung (im Frühjahr 2026), dafür nochmals weniger Honorar erhalten werden, was ambulante Praxen an den Rand der – oder unter die - Wirtschaftlichkeit bringt. Um die Praxen existent zu halten, wird dies zusätzlich zu weniger verfügbaren Plätzen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) führen müssen. Die Gruppentherapie scheint von Zeitkürzungen (bisher) geringer betroffen zu sein.

Gesetzlich Versicherte (GKV)
Einzelplatz
0/20 freie Plätze
Warteliste geschlossen
Gruppenplatz
1/28 freie Plätze
Warteliste geöffnet

Privat Versicherte (PKV)
Einzelplatz
0/4 freie Plätze
Warteliste geöffnet
Gruppenplatz
0/9 freie Plätze
Warteliste geschlossen

Selbstzahler
Einzelplatz
0/4 freie Plätze
Warteliste geöffnet
Gruppenplatz
0/9 freie Plätze
Warteliste geschlossen
